Ausgezeichnet von der UNO als Weltkulturerbe:
Das "Dach Europas" - aus Jungfrau, Mönch und Eiger. Nachstehend haben wir für Sie einige Wanderrouten im Gebiet Jungfrauregion herausgesucht.
Wandervorschlag 1:
Grütschalp 1486m - Allmendhubel 1820m - Mürren 1638m
Fahrt mit Luftseilbahn von Lauterbrunnen nach Grütschalp 1486m (oder auf dem steilen "Alpenweg" entlang der Luftseilbahn zu Fuss aufsteigen, zusätzlich 2 Stunden)
Von der Station Grütschalp wandern wir ca. 200 m ebenaus der Bahn Grütschalp - Mürren entlang. Dort beginnt der Aufstieg zur Bletschenalp 1800 m. Auf schönem Panoramaweg mit grandioser Sicht auf die Berner Hochalpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau wandern wir genussvoll über Wiesen und Weiden. Im Auf und Ab gehts über Steinerseggen, Dorenhubel (2063 m) und Maulerhubel zum Allmendhubel. Auf einem dieser "Hubel" geniessen wir unser Picknick oder lassen und im Gartenrestaurant auf dem Allmendhubel verpflegen. (Bergstation der Seilbahn nach Mürren).
Auf verschiedenen Wegen gehts nun ins Dorf hinunter: wer anschliessend nach Stechelberg fahren will, zielt auf die Bergstation rechts vom Dorf, wer die Bahn zurück zur Grütschalp benützen will, wählt oberhalb vom Dorf die linke Abzweigung zur Bahnstation Mürren. (2.30 h, aufwärts ca. 800 m)
Wandervorschlag 2:
Lauterbrunnen 795 m - Staubbach1253 m - Mürrensäge 1498 m - Mürren 1638 m
Vom Bahnhof Lauterbrunnen (Nähe Parkhaus) folgen wir den Wegweisern in Dorf. Beim Gryfenbach führt die Route aufwärts zur imponierenden "Flue", ein steiles Felsband, wobei man den Bach nach links überquert und im Zickzack dem Louwibach zustrebt. Auf dem recht steilen Weg zwischen den beiden Flühen kommt man dann zum Staubbach; das Getöse hört man schon von weit unten. Beim Bachlauf, wo früher eine Mauleselgruebi stand, kann man zur Kante des Falles hinuntersteigen. Ein gesichertes Weglein führt zur Aussichtsstelle. Die mächtige Wassergischt jagt über einen hinweg in die Tiefe, ein besonderes Erlebnis! Dann geht es wieder hinauf zum Mürrenweg und auf diesem weiter zum Spissbach. Oben bei der Bahnlinie angelangt, führt ein Natursträsschen in Südrichtung zum Kurort Mürren, bequem der Bahnlinie entlang. Grandioser Blick auf das Jungfraumassiv.
Wandervorschlag 3:
Panoramaweg Kiental - Leissigen
Eine lohnende Frühlingswanderung, schöne Flora, tolle Aussichten auf Berge und See.
Anreise mit Bahn über Spiez nach Mülenen, Heimreise Regionalzug nach Spiez oder Interlaken.
Mülenen 695 m - relativ steil hinauf über ein Asphaltsträsschen, das aber immer wieder mit schönen Wiesenpfaden abgekürzt wird; der erste bereits nach ca. 100 m über dem Restaurant. Vom Weiler Faltschen 890 m (wo wir auf den "Panoramaweg" von Kiental her treffen) bis zum Waldrand auf 1000 m müssen wir uns leider mit dem Strässchen abfinden. Der Balkon hoch über dem Tal, den Niesen vis-à-vis, entschädigt uns für den Hartbelag. Beim Waldeingang beginnt ein Wanderweg, wie er schöner nicht sein könnte. Über Matten voller Schlüsselblumen und Krokusse gehts nach Suldweid, dort zur Brücke und ca. 1 km den Bachlauf hinunter; schöne Picknickplätze, Schutzhütte. Beim Wegweiser und bis zum Ende der Wanderung folgen wir nun dem "Panoramaweg" Aeschiried/Leissigen/Därligen. In Aeschiried 1015 m (Laden, Restaurant) zweigt der Weg vor dem Schulhaus zuerst rechts und dann sofort wieder links ab und gibt den Blick frei auf den Thunersee und das noch verschneite Niederhorn. Ein weiteres kurzes Asphaltstück führt uns an einem gut eingerichteten Picknickplatz vorbei, 1030 m. Auf schönen Waldwegen gehts weiter über Chüngstuel nach Ried, wo wir nach Leissigen absteigen mussten. Der Panoramaweg bis Därligen (+ 1.15 h) war gesperrt, da die Treppe über ein Tobel über den den Winter jeweils abmontiert wird. (4.30 h, aufwärts 650 m, abwärts 725 m)
Wandervorschlag 4:
Brienzer Rothorn - Brünigpass
Anreise :Bahn bis Brienz, (Dampf)-Zahnradbahn zum Brienzer Rothorn. Während 4 3/4 Std. wandern und geniessen wir. Vorab der prächtige Rundblick vom Rothorngipfel auf Titlis und Diablerets, Vogesen und Schwarzwald, Sarner-, Vierwaldstätter-, Zuger-, und natürlich Thuner-, und Brienzersee. Von der Bergstation auf dem Rothorn (2224 m) beginnen wir unsere Wanderung mit dem Abstieg Richtung Osten - links unter uns stets den lieblichen Eisee vor Augen - zum Eiseesattel. Die ersten steilen Stellen können wir uns ersparen, wenn wir den Tunnel benützen, der für die Skifahrer gebaut wurde. Während der ganzen Wanderung geniessen wir eine prächtige Alpenflora und queren mehrere Steinwildreservate. Beim Eiseesattel (2028 m) steigt es auf dem Berggrad hinauf zum Arnihaagen (2207 m) hinauf mit einer wunderschönen Rundsicht. Von wilden Bergbächen begleitet geht es dem Hang der Scheidegg entlang zum Aussichtspunkt Wilerhorn (1700 m). Hinunter zum Wilervorsaas (1418 m) und nach einer Stunde erreichen wir unser Wanderziel Brünigpasshöhe (1002). (4.45 h, abwärts 1220 m)
Wandervorschlag 5:
Historischer Wanderweg Burgdorf - Kaltacker
Burgdorf 530 m - Kaltacher 706 m - Garstler 727 m - Lueg 838 m
Dieser Wanderweg ist ein Teilstück der spätmittelalterlichen Verbindung von Bern nach Luzern. Startpunkt ist in Burgdorf die Holzbrücke. Am Waldrand des Binzbergs entlang Richtung Guetisberg, anschliessend Aufstieg durch die imposante Anlage der Leuenhohle mit Geschichte und Geschichten. Die Leuenhohle war Schauplatz für Literatur und Film. Beim Kaltacher dem Wegweiser entlang nach Gärstler und über Heimismatt nach Lueg. Wir sehen verschiedene historische Besonderheiten: Die mittelalterliche Stadt Burgdorf, mittelalterliche Holzbrücke über die Emme, Siechenhaus und Siechenkapelle beim Sommerhaus, Wirtshaus Kaltacker. (3 h, aufwärts 350 m, Länge 8 km)
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